Ihre Ansprechpartnerin:

Pastorin Maike Selmayr

Hinter der Kirche 18a

27476 Cuxhaven

Tel.: 04721-6642799

Email: Maike.Selmayr@evlka.de

Bleiben sie neugierig....

Wer ein wenig aktiv ist und sich auf den Weg macht, der kann die Cuxhavener Kirchen als Schätze entdecken. Ein Besuch lohnt sich in jeder -  fünf Schmuckstücke stellen wir hier vor.

 

 

 

 

St. Gertrud - Döse

Im Stadtteil Döse liegt die St. Gertrud Kirche. Ihren Namen verdankt sie ihrer Schutzpatronin Gertrud von Nivelles, die als Schutzheilige Deich und Landwirtschaft vor Wühlmäusen bewahren sollte. Der jetzige Bau der immer wieder umgestalteten Kirche geht auf das 19. Jahrhundert zurück und ist ein schlichter norddeutscher Kirchbau. Eine Besonderheit dieser Kirche sind die zwei großen von K. Schubert gefertigten hölzerne Figuren in den Nischen rechts und links des Altarraumes - die Gesetz und Evangelium darstellen - und durch ein bronzenes Taufbecken, das zu den Anfängen der Kirche ins 16. Jahrhundert zurückweist. 

Adresse: Steinmarner Str. 1

Geöffnet ab dem 9. April:  Mo + Di 10:00 -12:00 Uhr, Mi + Do 16:00 - 18:00 Uhr

Im Falle einer Trauerfeier ist eine Besichtigung leider nicht möglich.


St. Petri - Alt-Cuxhaven

Beeindruckend wirkt die St. Petrikirche auf ihre Besucher. Das ist gewollt, denn als alte Garnisonskirche sollte sie auch Abbild alter wilhelminischer Machtfülle sein. Heute geht es hier viel ziviler und vor allem den Künsten aufgeschlossener zu. Die Apsis beherbergt die wertvolle Wöhl-Orgel, deren Orgelstimmung auch die Aufführung großer konzertanter Werke der Romantik und zeitgenössischer Künstler ermöglicht. Die Petrikirche ist die größte Kirche im Kirchenkreis, ihre Backsteinverzierungen machen deutlich, dass sie bis ins Kleinste durchdacht ist.

 

Adresse: Strichweg 40a

Geöffnet: vom 26.März - 3.November, täglich von 10:00 - 17:00 Uhr


 

Martinskirche - Ritzebüttel

Die Martinskiche erninnert nicht wie man vermuten könnte an den heiligen Martin von Tours, sondern an den Reformator Martin Luther. Die Kirche im Herzen der Stadt und des Fleckens Ritzebüttel weist einige Besonderheiten auf. Sie ist vom dänischen Archtekten Axel Bundsen entworfen worden und typisch dänisch und für den Kirchbau hier an der Küste ungewöhnlich ist der Rundaltar und die Schwalbennest-Kanzel. Das blaue runde Deckengewölbe ahmt mit zahreichen Blattgold-Sternen das Firmament nach und schenkt der Kirche eine feierliche Stimmung.

 

Adresse: Südersteinstr.


 

St Nicolai - Altenbruch

Die St. Nicolai-Kirche in Altenbruch ist dem Heiligen Nikolaus gewidmet, der als Schutzpatron der Seefahrer geehrt wird. Sie stammt aus dem 13. Jhd und zeichnet sich durch ihr gewaltiges Langschiff aus. Eine solch große Kirche ist immer auch Ausduck der Bedeutung ihrer Gönner, in diesem Fall reicher Hadelner Bauerngeschlichter. Auf den Chorschranken steht die wuchtige Kanzel, die wie eine Brücke auf einem Schiff anmutet. Dahinter befindet sich ein um 1500 entstandener mit kunstvoll geschnitzten Darstellungen versehener Passions-altar. Die Klappmeyer-Orgel ist vor eingen Jahren überholt worden und ein wahres Schmuckstück.

Adresse: Bei den Türmen 1 Cuxhaven-Altenbruch


 



 

St. Jacobi - Lüdingworth

In Lüdingworth, einem Dorf vor den Toren Cuxhavens und jetzt zum Stadtgebiet gehörig steht die Jacobi-Kirche. Ihr Name erinnert an den Apostel Jakobus dem Älteren. Sie ist ein wahres Schmuckkästlein des Kirchenkreises. Eine mit Malereien verzierte Holzdecke, eine üppig gestaltete Empore, große vielflammige Leuchter zeigen den Reichtum der einstigen Gönner und Gemeindeglieder. Nicht umsonst wird die Jacobi-Kirche auch "Bauerndom" genannt. Eine wertvolle alte Wilde-Schnitger Orgel und zahlreiche Kunstschätze laden ein, besucht zu werden.

 

Adresse: Jacobistr. Cuxhaven - Lüdingworth

Geöffnet: November - März, Sonntag 9:00 -15:00 Uhr

April  - Oktober, täglich von 9:00 - 17:00 Uhr